Was bei der Kindererziehung wichtig ist

Einen Königsweg bei der Kindererziehung gibt es nicht, denn jedes Kind hat seinen eigenen, individuellen Charakter. So können selbst Zwillinge vom Charakter her völlig verschieden sein und benötigen deshalb auch verschiedene Erziehungsmethoden. Wie auf bambiona.de zu lesen ist, sollten Eltern zwar geduldig, aber nicht allzu nachgiebig sein. Nicht jedes Verhalten ist zu tolerieren, sonst kann es zu starken Verhaltensauffälligkeiten beim Kind kommen, was sich dann besonders problematisch in der Pubertät auswirkt.

Wie Kindern Grenzen gesetzt werden

Dazu ist es erst einmal notwendig, dass die Eltern konsequent bleiben. Ein bestimmtes Verhalten des Kindes, das nicht toleriert werden kann, muss bestraft werden, um dem Kind zu zeigen, dass sein Verhalten Konsequenzen nach sich zieht. Deshalb sollten feste Regeln vereinbart werden, also unverrückbare Grenzen gesetzt werden, die nicht überschritten werden dürfen. Auch nicht ausnahmsweise, denn ein solches Verhalten der Eltern wäre inkonsequent und löst beim Kind Verunsicherung aus. Kinder sollen sich auf das Verhalten und die Reaktionen ihrer Eltern verlassen können.

Besser belohnen als bestrafen

Wer sein Kind für gutes Benehmen oder Verhalten lobt und belohnt, kann vermeiden, dass er das Kind allzu häufig bestrafen muss. Denn ein richtig ausgesprochenes Lob bestärkt das Kind in seinem Verhalten. Jedes Kind freut sich über Belohnung und Lob und wird deshalb versuchen, sich zukünftig so zu verhalten, dass es wieder gelobt und belohnt wird. Zudem stärkt Lob das Selbstbewusstsein eines Kindes enorm, während ständiges Tadeln das Gegenteil bewirkt und Minderwertigkeitskomplexe auslösen kann, die ein Kind das ganze Leben lang begleiten. Es sollte jedoch nicht ständig und überschwänglich gelobt werden, weil sich das Kind sonst an das Lob gewöhnt und es als alltäglich empfindet.